Sozio-ökonomische Verbesserung der Situation von Kleinbauern durch die Erschließung regionaler Märkte

Internationaler Kaffeehandel wird oft in den Zusammenhang mit der Ausbeutung von Kaffeefarmern in den Anbauländern gebracht, zurecht. Denn was bei den Farmerfamilien ankommt ist oft ein kleiner Bruchteil der Wertschöpfung und reicht oftmals nicht zur Existenzsicherung. Die Abhängigkeit vom internationalen Markt lässt den Produzenten wenig Spielraum für Verhandlungen, denn die Preise sind in den meisten Fällen mehr oder weniger vorgegeben. 

 

Ein vorbildliches Vorgehen zur Entschärfung dieser Situation legt die Kooperative CECOVASA in Peru an den Tag: Neben dem (gewohnten) Export qualitativ höchstwertiger Rohkaffees wie Tunki Biokaffee verfolgt die Kooperative seit nicht zu langer Zeit die aktive Erschließung des nationalen Kaffeemarktes. Die Herausforderung hierbei liegt insbesondere darin, Konsumenten für qualitativ hochwertigen Kaffee zu sensibilisieren. Denn für gewöhnlich legt die Bevölkerung in Kaffee-Anbauländern keinen so großen Wert auf Kaffee wie wir das aus Industrienationen wie Deutschland kennen. 

 

Neben Investitionen in die Gebäudeinfrastruktur und eigene Röster (Probat) erfolgen Kampagnen zur Sensibilisierung der nationalen Kaffeetrinker. In den Regalen von Geschäften sind nun landesweit frisch geröstete Packungen Tunki Biokaffee zu erwerben. Ein Stück Wertschöpfung wird somit in Eigenregie vom internationalen auf den nationalen Markt verlagert. Hierdurch erzielen die Kooperative und letztlich die Kaffeefarmer aus der Region Puno mehr Einkommen. Die ökonomische und soziale Situation der Farmerfamilien kann dadurch gestärkt werden.

 

Zur erhöhten Qualitätssicherung, sowohl für den nationalen als auch internationalen Markt, hat CECOVASA ein nach SCA-Standart zertifiziertes Kaffeelabor eingerichtet - das einzige im Süden Perus von insgesamt zwei im Land. Auch hierdurch erfolgt ein Beitrag zur Sicherung von Absatzmärkten und zur Absicherung der Einkommen für die individuellen Farmer.

 

CECOVASA bleibt ihrer Linie als starke innovative, sozialorientierte Organisation treu. Das schafft auch für uns weiterhin Vertrauen und eine gute Basis für die Zukunft.

 

Im folgenden Video kann hierzu ein Einblick gewonnen werden (leider nur auf spanisch).

 

Mit besten Wünschen für das Jahr 2018!

 

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