Tunki-Farmer setzen peruanische Standards

Über die Kooperative CECOVASA

Die Anfänge von CECOVASA gehen auf den Beginn des Kaffeeanbaus in der Region Puno etwa Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts zurück. CECOVASA bildet einen Dachverband, dem insgesamt acht einzelne Kaffeekooperativen angehören, welche sich entsprechend in acht Einzelregionen im Anbaugebiet nördlich des Titicaca-Sees unterteilen. 

CECOVASA wurde 1970 mit dem Ziel gegründet, gerechte Kaffee-Handelspreise ohne Umwege zu erzielen. Bis dahin erfolgte der Kaffeeverkauf über Zwischenhändler, direkte Beziehungen zu Abnehmern existierten nicht. Damals schlossen sich zunächst wenige Farmerinnen und Farmer in einer existenziellen Notlage zusammen. Heute gehören der Kooperative knapp 5.000 Kleinfarmer-Familien an. Seit 1993 ist die Kooperative Fair Trade zertifiziert.

Die indigenen Stämme Quachua und Aymara

Fast alle Farmer gehören den zwei indigenen Völ­kern Quechua und Aymara an, den Vorfahren der Inka. Sie sprechen ihre eigenen Sprachen, die sich so voneinander unterscheiden, dass sich Angehörige der zwei Gruppen untereinander oftmals nicht verstehen können. Auch gibt es Farmer vor Ort, die die gemeinsame Nationalsprache Spanisch nicht beherrschen und es somit vereinzelt nicht zu einer Verständigung kommen kann. 

Die Gemeinsamkeit beider Völkergruppen ist die Verehrung der Erde als weibliche Göttin, die allen Wesen das Leben schenkt und sie nährt (Pachamama). In diesem Rahmen erfolgen an den wenigen unfruchtbaren Tagen des Jahres traditionelle Rituale, an denen die Farmerinnen und Farmer Mutter Erde symbolisch zurückgeben, was sie von ihr erhielten. Es geht um ein Leben in Einklang mit der Natur und das Ziel, ein Gleichgewicht zwischen Gegensätzen zu schaffen.

Erfolge durch Eigeninitiative

Trotz mehrmaligen vergeblichen Anfragen beim peruanischen Staat um Unterstützung, waren die Far­mer von Beginn an auf sich alleine gestellt. Sie lernten in Eigeninitiative die Regeln von globalen Handelsmärkten kennen. Hierbei entwickelte sich der Fokus zunehmend auf höchste Qualität. Als Resultat entstanden langfristige internationale Geschäftsbe­ziehungen. Das Spitzenprodukt: Tunki Coffee.

Heute ist CECOVASA 'das Modell' in Peru. Farmer aus dem ganzen Land besuchen die Produzenten in Puno, um deren Anbaumethoden in Erfahrung zu bringen und die eigenen zu adaptieren. Qualitätsmanagement, soziale Ausrichtung und weltbeste Kaffees bilden heute den Charakter von CECOVASA. Seit letztem Jahr ist die Kooperative im Auftrag der peruanischen Regierung ein Innovationszentrum, mit dem Ziel, nationale Standards zu setzen.

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