Guter Vorsatz in 2016

Was tun für die Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit scheint in aller Munde zu sein. Und alle sind sich einig: Jedes Unternehmen und jedes Projekt sollen nachhaltig sein, also ökonomisch, ökologisch und sozial verträglich. In der Umsetzung zeigt sich dieser Konsens jedoch nicht so deutlich. Einigen fehlen die richtigen Instrumente und Ideen, um mehr zur Nachhaltigkeit beizutragen. Andere sind tatsächlich Vorreiter, in dem was sie tun. Und manche Unternehmen vermarkten sich nachhaltig, ohne die Zusammenhänge ausreichend verstanden zu haben, die richtigen Ansätze sind ebenfalls fehl am Platz. So wie sich diese Gruppen in der gesamten Wirtschaft finden lassen, so sind sie auch in der Kaffeebranche vertreten. Wo finden Sie sich?

Die richtigen und wirkungsvollen Ansätze sind entlang der gesamten Wertschöpfungskette vorhanden. Wer nachhaltig handeln möchte, der beginnt zunächst in seinem eigenen Unternehmen, Prozesse nachhaltig zu optimieren. Anschließend appelliert man an seine Lieferanten und Partnerunternehmen, im wirtschaftlichen Handeln nachhaltiger zu werden. Schließlich gibt man seinen Kunden mit auf den Weg, wie man die Welt ein Stück mit verbessert. Und die Kunden tragen mit dem Kauf entsprechender Produkte mit zur Nachhaltigkeit bei.

Was sind nun die nachhaltigen Aspekte, die beim Einkauf von Rohkaffee eine Rolle spielen? Aspekte also, die zu Beginn Ihrer Wertschöpfungskette zu berücksichtigen sind, z.B.:

  • Erhaltung natürlicher Lebensräume durch Vermeidung von Monokulturen beim Kaffeeanbau
  • Einsatz organischer Stoffe anstatt synthetischer Substanzen
  • Bewahrung der Biodiversität und Schutz bedrohter Spezies
  • Gerechte Entlohnung von Beschäftigten auf den Farmen
  • Mitspracherecht und Entscheidungsbefugnis von Farmern
  • Gerechte Einkaufspreise
  • u.a.

Wir kennen einige Kaffees im deutschen Markt, die manchen dieser und anderer Anforderungen an einen nachhaltigen Kaffee gerecht werden. Jedoch kennen wir ebenfalls viele Kaffees, wo nachhaltige Aspekte kaum eine oder gar keine Rolle spielen. Eine Verbessrung kann an dieser Stelle nur durch Veränderung gelingen.

 

Projekt: „Nachhaltige Entwicklung des Anbaus des Spezialitätenkaffees Tunki Coffee in der Provinz Sandia – Puno“

Für die Farmer von Tunki Coffee hat Nachhaltigkeit eine traditionelle Bedeutung. Nicht umsonst handelt es sich bei den peruanischen Farmern um die Pioniere von Biokaffee. Mit Nachhaltigkeit stehen in diesem Zusammenhang neben ökologischen Aspekten die stetige Qualitätsverbesserung, Innovation, Gerechtigkeit und künftige Generationen im Vordergrund. Dass sich diese Werte kontinuierlich verfolgen und weiter entwickeln lassen, ermöglicht die gemeinsame, genossenschaftliche Organisation CECOVASA. Die Kooperative verfolgt die gesetzten Ziele mit unterschiedlichsten Maßnahmen. Eine stellen wir heute in den Vordergrund: Das Projekt „Nachhaltige Entwicklung des Anbaus des Spezialitätenkaffees Tunki Coffee in der Provinz Sandia – Puno“. 

Ein Team von zwölf Personen widmet sich im Rahmen des Projektes der Aufgabe, die Nachhaltigkeit beim Anbau von Tunki Coffee weiter zu verbessern. Kaffeepflanzen benötigen Platz, Fläche. Dafür müssen oder mussten andere Pflanzen und Bäume einmal weichen. Jedoch ist es möglich, den Kaffeeanbau in Synergie mit anderen Lebewesen zu gestalten: Agroforstsysteme, Mischkulturen oder der biologische Anbau sind Möglichkeiten, die von Tunki Coffee-Farmern bereits ergriffen werden. Damit gehört Tunki bereits zu den nachhaltig kultivierten Kaffees dieser Erde. Ziel im Projekt ist jedoch eine Weiterentwicklung.

Im Projekt geht es zunächst darum, den Bedarf notwendiger Pflanzen- und Baumarten, die verstärkt zur Artenvielfalt in den Anbaugebieten des Amazonas Regenwalds beitragen können, systematisch zu ermitteln. Sind die Arten definiert, werden die Pflanzen und Bäume mit dem Ziel, einen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung des ökologischen Gleichgewichts zu leisten, zielorientiert angebaut. Dadurch wird Lebensraum sowohl für Flora als auch Fauna geschaffen oder zumindest erhalten. Letztlich führen die dadurch ermöglichten Lebensräume zur Erhöhung der Biodiversität und dem Erhalt des Amazonas Regenwalds, den "Lungen unserer Erde". Gleichzeitig werden einzelne Spezies, die bedroht sind oder künftig bedroht sein könnten, geschützt. So auch der Tunki (Andenfelsenhahn), der im Anbaugebiet lebt und nachdem der Spezialitätenkaffee benannt ist.

Der Vorsatz für 2016

Vertrauen Sie auf Tradition, Qualität und Erfahrung und verbessern Sie Ihre "Nachhaltigkeitsbilanz" mit Tunki Coffee. Wir stellen Ihnen ein Produkt zur Verfügung, das den ersten Schritt Ihrer Wertschöpfungskette aus nachhaltiger Sicht bereits im optimalen Umfang umsetzt. Damit ist Tunki Coffee einer der ökologischsten Kaffees. Gleichzeitig ist Tunki Coffee nachweislich der beste prämierte Kaffee der Welt. Und nicht zuletzt zahlen wir den Farmern für dieses tolle Ergebnis beste, gerechte Preise. Ein Gesamtpaket, das zukunftsfähig ist, eben nachhaltig.

Verbessern Sie Ihre Nachhaltigkeitsbilanz. Seien Sie Teil der Gemeinschaft.

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