Feinste Indien Bio-Rohkaffees verfügbar!

Direct Trade

Unsere Tunki-Kaffeebauern erhalten für ihre Rohkaffees Preise weit über dem Marktpreis und Fairtrade-Preis hinaus. Super Preis für gehobene Qualität, soziale Existenzsicherung, traditionelle ökologische Landwirtschaft und zufriedene Farmer. Das ist Direct Trade! Das ist Kaffee Siddhartha!

Tunki-Farmer setzen peruanische Standards

Über die Kooperative CECOVASA

Die Anfänge von CECOVASA gehen auf den Beginn des Kaffeeanbaus in der Region Puno etwa Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts zurück. CECOVASA bildet einen Dachverband, dem insgesamt acht einzelne Kaffeekooperativen angehören, welche sich entsprechend in acht Einzelregionen im Anbaugebiet nördlich des Titicaca-Sees unterteilen. 

CECOVASA wurde 1970 mit dem Ziel gegründet, gerechte Kaffee-Handelspreise ohne Umwege zu erzielen. Bis dahin erfolgte der Kaffeeverkauf über Zwischenhändler, direkte Beziehungen zu Abnehmern existierten nicht. Damals schlossen sich zunächst wenige Farmerinnen und Farmer in einer existenziellen Notlage zusammen. Heute gehören der Kooperative knapp 5.000 Kleinfarmer-Familien an. Seit 1993 ist die Kooperative Fair Trade zertifiziert.

Die indigenen Stämme Quachua und Aymara

Fast alle Farmer gehören den zwei indigenen Völ­kern Quechua und Aymara an, den Vorfahren der Inka. Sie sprechen ihre eigenen Sprachen, die sich so voneinander unterscheiden, dass sich Angehörige der zwei Gruppen untereinander oftmals nicht verstehen können. Auch gibt es Farmer vor Ort, die die gemeinsame Nationalsprache Spanisch nicht beherrschen und es somit vereinzelt nicht zu einer Verständigung kommen kann. 

Die Gemeinsamkeit beider Völkergruppen ist die Verehrung der Erde als weibliche Göttin, die allen Wesen das Leben schenkt und sie nährt (Pachamama). In diesem Rahmen erfolgen an den wenigen unfruchtbaren Tagen des Jahres traditionelle Rituale, an denen die Farmerinnen und Farmer Mutter Erde symbolisch zurückgeben, was sie von ihr erhielten. Es geht um ein Leben in Einklang mit der Natur und das Ziel, ein Gleichgewicht zwischen Gegensätzen zu schaffen.

Erfolge durch Eigeninitiative

Trotz mehrmaligen vergeblichen Anfragen beim peruanischen Staat um Unterstützung, waren die Far­mer von Beginn an auf sich alleine gestellt. Sie lernten in Eigeninitiative die Regeln von globalen Handelsmärkten kennen. Hierbei entwickelte sich der Fokus zunehmend auf höchste Qualität. Als Resultat entstanden langfristige internationale Geschäftsbe­ziehungen. Das Spitzenprodukt: Tunki Coffee.

Heute ist CECOVASA 'das Modell' in Peru. Farmer aus dem ganzen Land besuchen die Produzenten in Puno, um deren Anbaumethoden in Erfahrung zu bringen und die eigenen zu adaptieren. Qualitätsmanagement, soziale Ausrichtung und weltbeste Kaffees bilden heute den Charakter von CECOVASA. Seit letztem Jahr ist die Kooperative im Auftrag der peruanischen Regierung ein Innovationszentrum, mit dem Ziel, nationale Standards zu setzen.

Eine virtuelle Reise zur Tunki Coffee Biofarm

Tunki Biokaffee Micro Lot: Luciano Leonardo Sacaca Ubano

Luciano Leonardo Sacaca Ubano ist der erste Tunki Farmer, den wir auf seiner Finca namens Villa Carmen im Amazonas-Andental Tambopata im Jahr 2013 besucht haben. Der Kaffee wächst auf einer Höhe von 1.200 m ü. NN. Auf 4 ha werden die Varietäten Caturra und Tipica angebaut.

 

Zur Farm gehören des Weiteren 3,75 ha Primärwald und 2,25 ha Sekundärwald. In Agroforstsystemen werden auf Terassenplantagen neben Kaffee auch Früchte und Gemüse angebaut.

 

Neues Tunki Coffee Micro Lot Video

Guter Vorsatz in 2016

Was tun für die Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit scheint in aller Munde zu sein. Und alle sind sich einig: Jedes Unternehmen und jedes Projekt sollen nachhaltig sein, also ökonomisch, ökologisch und sozial verträglich. In der Umsetzung zeigt sich dieser Konsens jedoch nicht so deutlich. Einigen fehlen die richtigen Instrumente und Ideen, um mehr zur Nachhaltigkeit beizutragen. Andere sind tatsächlich Vorreiter, in dem was sie tun. Und manche Unternehmen vermarkten sich nachhaltig, ohne die Zusammenhänge ausreichend verstanden zu haben, die richtigen Ansätze sind ebenfalls fehl am Platz. So wie sich diese Gruppen in der gesamten Wirtschaft finden lassen, so sind sie auch in der Kaffeebranche vertreten. Wo finden Sie sich?

Die richtigen und wirkungsvollen Ansätze sind entlang der gesamten Wertschöpfungskette vorhanden. Wer nachhaltig handeln möchte, der beginnt zunächst in seinem eigenen Unternehmen, Prozesse nachhaltig zu optimieren. Anschließend appelliert man an seine Lieferanten und Partnerunternehmen, im wirtschaftlichen Handeln nachhaltiger zu werden. Schließlich gibt man seinen Kunden mit auf den Weg, wie man die Welt ein Stück mit verbessert. Und die Kunden tragen mit dem Kauf entsprechender Produkte mit zur Nachhaltigkeit bei.

Was sind nun die nachhaltigen Aspekte, die beim Einkauf von Rohkaffee eine Rolle spielen? Aspekte also, die zu Beginn Ihrer Wertschöpfungskette zu berücksichtigen sind, z.B.:

  • Erhaltung natürlicher Lebensräume durch Vermeidung von Monokulturen beim Kaffeeanbau
  • Einsatz organischer Stoffe anstatt synthetischer Substanzen
  • Bewahrung der Biodiversität und Schutz bedrohter Spezies
  • Gerechte Entlohnung von Beschäftigten auf den Farmen
  • Mitspracherecht und Entscheidungsbefugnis von Farmern
  • Gerechte Einkaufspreise
  • u.a.

Wir kennen einige Kaffees im deutschen Markt, die manchen dieser und anderer Anforderungen an einen nachhaltigen Kaffee gerecht werden. Jedoch kennen wir ebenfalls viele Kaffees, wo nachhaltige Aspekte kaum eine oder gar keine Rolle spielen. Eine Verbessrung kann an dieser Stelle nur durch Veränderung gelingen.

 

Projekt: „Nachhaltige Entwicklung des Anbaus des Spezialitätenkaffees Tunki Coffee in der Provinz Sandia – Puno“

Für die Farmer von Tunki Coffee hat Nachhaltigkeit eine traditionelle Bedeutung. Nicht umsonst handelt es sich bei den peruanischen Farmern um die Pioniere von Biokaffee. Mit Nachhaltigkeit stehen in diesem Zusammenhang neben ökologischen Aspekten die stetige Qualitätsverbesserung, Innovation, Gerechtigkeit und künftige Generationen im Vordergrund. Dass sich diese Werte kontinuierlich verfolgen und weiter entwickeln lassen, ermöglicht die gemeinsame, genossenschaftliche Organisation CECOVASA. Die Kooperative verfolgt die gesetzten Ziele mit unterschiedlichsten Maßnahmen. Eine stellen wir heute in den Vordergrund: Das Projekt „Nachhaltige Entwicklung des Anbaus des Spezialitätenkaffees Tunki Coffee in der Provinz Sandia – Puno“. 

Ein Team von zwölf Personen widmet sich im Rahmen des Projektes der Aufgabe, die Nachhaltigkeit beim Anbau von Tunki Coffee weiter zu verbessern. Kaffeepflanzen benötigen Platz, Fläche. Dafür müssen oder mussten andere Pflanzen und Bäume einmal weichen. Jedoch ist es möglich, den Kaffeeanbau in Synergie mit anderen Lebewesen zu gestalten: Agroforstsysteme, Mischkulturen oder der biologische Anbau sind Möglichkeiten, die von Tunki Coffee-Farmern bereits ergriffen werden. Damit gehört Tunki bereits zu den nachhaltig kultivierten Kaffees dieser Erde. Ziel im Projekt ist jedoch eine Weiterentwicklung.

Im Projekt geht es zunächst darum, den Bedarf notwendiger Pflanzen- und Baumarten, die verstärkt zur Artenvielfalt in den Anbaugebieten des Amazonas Regenwalds beitragen können, systematisch zu ermitteln. Sind die Arten definiert, werden die Pflanzen und Bäume mit dem Ziel, einen Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung des ökologischen Gleichgewichts zu leisten, zielorientiert angebaut. Dadurch wird Lebensraum sowohl für Flora als auch Fauna geschaffen oder zumindest erhalten. Letztlich führen die dadurch ermöglichten Lebensräume zur Erhöhung der Biodiversität und dem Erhalt des Amazonas Regenwalds, den "Lungen unserer Erde". Gleichzeitig werden einzelne Spezies, die bedroht sind oder künftig bedroht sein könnten, geschützt. So auch der Tunki (Andenfelsenhahn), der im Anbaugebiet lebt und nachdem der Spezialitätenkaffee benannt ist.

Der Vorsatz für 2016

Vertrauen Sie auf Tradition, Qualität und Erfahrung und verbessern Sie Ihre "Nachhaltigkeitsbilanz" mit Tunki Coffee. Wir stellen Ihnen ein Produkt zur Verfügung, das den ersten Schritt Ihrer Wertschöpfungskette aus nachhaltiger Sicht bereits im optimalen Umfang umsetzt. Damit ist Tunki Coffee einer der ökologischsten Kaffees. Gleichzeitig ist Tunki Coffee nachweislich der beste prämierte Kaffee der Welt. Und nicht zuletzt zahlen wir den Farmern für dieses tolle Ergebnis beste, gerechte Preise. Ein Gesamtpaket, das zukunftsfähig ist, eben nachhaltig.

Verbessern Sie Ihre Nachhaltigkeitsbilanz. Seien Sie Teil der Gemeinschaft.

Happy New Year!

Frohe Weihnachten!


Frische Ernte eingetroffen, Tunki & Standard Bio, Crop 2015

Ab sofort stehen frische Rohkaffees von CECOVASA-Kleinfarmern aus Peru ab Lager Schwarze & Consort. in Hamburg zur Verfügung.

Tunki Coffee Micro Lots Bio

Nicolas Viamonte Quispe
Martin Quispe Guevarra
Luciano Sacaca Ubano

Tunki Coffee Lot Bio

Verschiedene Farmer

Standard Bio

Verschiedene Farmer


Qualität ist kein Zufall - CECOVASA wird Innovationszentrum

Die Erfolge der Tunki-Farmer, welche sich in der Qualität ihrer Bohnen und Tasse wiederfinden, sind zurück zu führen auf langwieriges Engagement. Seit Jahrzehnten befinden sich die Farmer mit ihrer Kooperative CECOVASA in einem Prozess zur Qualitätsverbesserung. Hierzu werden nun durch die zweite Generation seit Gründung der Kooperative Maßnahmen in verschedenen Bereichen ergriffen:

  • nachhaltige Anreicherung und Behandlung von Böden, 
  • Anbau der Kaffeepflanzen in Synergie mit Schattenbäumen, 
  • selektive Handernte und überlegte Aufbereitung,
  • Nutzung angemessener technischer Hilfsmittel und
  • präzise Schulungsmaßnahmen.

Nicht nur nationale und internationale Auszeichnungen bestätigen diese Erfolge (wir berichteten). Seit kurzem gehört CECOVASA ebenfalls offiziell zu den Vorreitern auf nationaler Ebene in Peru. Als "Zentrum für innovative Produktion und Transfer im privaten Sektor" stellt CECOVASA im Auftrag des peruanischen Ministeriums für Produktion ein Kompetenzteam zusammen, das neue nationale Standards setzen soll. Ziel hierbei ist es, Pilotprojekte zu initiieren und anderen Kaffeeproduzenten, Landwirten und Unternehmen Wissen zur Verfügung zu stellen, um Wertschöpfung in Peru in ökonomischen, sozialen und ökologischen Bereichen zu steigern.

Ein bemerkenswerter Kaffee, eine exquisite Tasse, ein magisches Land, eine reiche und stolze Tradition, tausende Hände, tausende Lächeln. CECOVASA - Tunki Coffee

Bester Kaffee Perus 2015: Tunki Coffee

Der erste Platz unter 39 verkosteten Kaffees wird dieses Jahr auf der peruanischen Kaffee Expo (Expo Café Peru) mit 88,97 Punkten belegt. Hinter dem Muster mit der Nr. D74 verbirgt sich der Farmer Raul Mamani Mamani, ein Mitglied der Kooperative CECOVASA und Tunki Coffee Farmer.

Nachdem Raul bereits letztes Jahr mit 87,10 Punkten den dritten Platz erreichte (wir berichteten), gelang es ihm sein Tassenprofil zu verbessern und Tunki zum Siegerkaffee zu führen.

Herzlichen Glückwunsch Raul, allen Beteiligten und CECOVASA für diesen tollen Erfolg.

Eine Stimme für die Frauen!

CECOVASA versteht sich seit Ihrer Gründung im Jahr 1970 als soziale Organisation. Bekannterweise war das Gründungsziel der Kooperative die Vermarktung der Rohkaffees von Kleinfarmern zu gerechten Preisen. Nach vielen Erfolgen in dieser Hinsicht lassen die Anstrengungen von CECOVASA nach wie vor nicht nach. Der soziale Gedanke und die Vereinigung ihrer Mitglieder wird immer wieder aufs Neue in Erfahrung gebracht. So fand am 28. und 29. August 2015 der erste Kongress der Kaffeefarmer-Frauen aus der Tunki Biokaffee-Anbauregion Puno statt. Dieser wurde durch die Initiative des Ausschusses für die Entwicklung der Frauen "CODEMU CECOVASA" mit reger Beteiligung durchgeführt. Denn sie haben eine Stimme, wollen sich einbringen und werden ihren Beitrag zur positiven Entwicklung der Kleinfarmer gemeinschaftlich leisten.

Englische Version des Videos über die Ernte und Aufbereitung von Tunki Biokaffee

Aktualisierte Broschüre über Kaffee Siddharthas Tunki Biokaffee

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Qualität, soziale Verantwortung und ökologische Nachhaltigkeit

Wo der Preis stimmt, darf es an Qualität, sozialer Verantwortung und ökologischer Nachhaltigkeit nicht fehlen. Deshalb sind wir von Tunki Coffee so überzeugt.

Bei unserem letzten Besuch in Peru im Jahr 2014 hatten wir die Gelegenheit viele Kleinfarmer kennen zu lernen. In einer netten Runde kam es schließlich zum Thema Einkaufspreis. Das wir den Wert des Kaffees so zu schätzen wissen, wurde vom Applaus der Farmer getragen. Denn ein Leben mit einem gewissen Standard ist durch den Verkauf von Kaffee durchschnittlicher Qualität zu günstigen Preisen nicht möglich. Das weiß jeder, der sich mit diesem Thema befasst und Kleinfarmer kennt. Und die Farmer selbst wissen es am besten.

Dass es nicht genügt, Kaffee einfach nur zu produzieren, haben die Farmer von Tunki Biokaffee längst erkannt. Viele Auszeichnungen auf Wettbewerben haben die Qualität des Kaffees genügend oft bestätigt. Aber es bleibt kein Raum zum Verschnaufen. Deshalb organisiert die Kooperative CECOVASA immer wieder aufs neue Fortbildungsseminare für die Kleinfarmer, die ansonsten keinen Zugang zum Qualitätsmanagement erhalten, und führt Qualitätsmaßnahmen durch. 


Gegenwärtig befinden sich Kleinfarmer in Putina Punco, dem Heimatort von Tunki Coffee, im Seminar zum Thema "Mechanismen der Information und Kommunikation". Im Vordergrund steht die Vermittlung von Möglichkeiten zur Vernetzung und zur Verbreitung von Wissen. Denn Erkenntnisse darüber, wie die Qualität von Kaffee verbessert, Umweltschutz und sozialer Standard erhöht sowie das Leben von Farmern und deren Familien verbessert werden können, soll nicht einzelnen überlassen bleiben. Ziel ist es, neue Kommunikationswege kennen zu lernen, Netzwerke zu etablieren sowie Wissen auszutauschen.

Parallel läuft das Projekt "Nachhaltige Entwicklung des Anbaus der Tunki Spezialitätenkaffees in der Region Sandia - Puno". Hier wird immer weiter daran gearbeitet, ökologische und soziale Bedingungen bei der Kultivierung von Tunki-Bohnen zu erhalten und weiter zu steigern. Neben wissenschaftlichen Untersuchungen sind Farmer in das Projekt direkt involviert, so dass Maßnahmen in der Praxis realisiert werden können, um Thesen aus der Forschung zu überprüfen.

Die Frauen der Farmer nehmen in der Produktion von Kaffee eine immer wichtigere Rolle ein. Grund dafür ist insbesondere ein hoher Arbeitsaufwand, der ohne die Unterstützung der Frauen nicht mehr zufriedenstellend bewerkstelligt werden kann. Leider sind die Zahlungsmodalitäten für Helfer im Kaffeeanbau nicht ausreichend lukrativ. In anderen Worten, es gibt andere Bereiche in der Region Puno, wo man höhere Einkommen erzielen kann, z. B. im Goldabbau. Somit muss die Arbeit auf den Kaffeefarmen weitestgehend durch die Familien selbst verrichtet werden. Mittlerweile haben in einer aktuellen Serie fünf Seminare explizit für Frauen statt gefunden. Dort tauschen sie sich aus über eigene Erfahrungen und lernen systematisch über sinnvolle Arbeitsteilung, um ihre Männer zu unterstützen.


Wir unterstützen diese Arbeit gern. Seien auch Sie weiterhin Begleiter dieser spannenden Entwicklung. Übrigens haben wir über die Ernte 2014/2015 sehr gute Rückmeldung erhalten. Wir selbst können bestätigen, dass die Qualität der Kaffees unheimlich gut ist. Daraus leiten wir gewagt ab, dass, sofern keine externe Einflüsse dafür verantwortlich sind, die Qualitätsmaßnahmen von CECOVASA weiterhin ihre Wirkungen zeigen.


Frisch eingetroffen: Tunki Coffee

Nach einigem Verzug und der Frage, ob wir aufgrund von Roja dieses Jahr überhaupt Tunki Coffee erhalten (wir berichteten: CECOVASA war mit Einbußen von bis zu 80 % besonders betroffen), freuen wir uns nun über die aktuelle Einfuhr.

Besonderer Hinweis gilt auch dem Uchuñari, dem peruanischen Kopi Luwak, den wir zum ersten Mal anbieten. Es handelt sich um Tunki Bohnen, verdaut im Magen von freilebenden bzw. als Haustiere gehaltenen Nasenbären.

Neues Kaffee Siddhartha Video

Ich verbrachte vier Tage in den Andenhöhen und dem Amazonas Regenwald bei Nicolas Viamonte Quispe und seiner Familie und begleitete sie bei der Ernte und Aufbereitung von Tunki Biokaffee. Dieser Film lässt Sie eintauchen in ein nahes und lehrreiches Erlebnis über die mühsame Arbeit der peruanischen Kleinfarmer, Schritt für Schritt.

Der Film dokumentiert die Ernte von ca. 60 kg Kaffeekirschen und wie diese aufwendig aufbereitet werden. Nach zwei Tagen Arbeit wurden aus der Ernte ca. 20 kg Pergamentkaffee gewonnen. 

Pergamentkaffee ist der Kaffee im Stadium vor dem Rohkaffee. Die Rohkaffeebohne ist nur noch von einer dünnen, hölzernen Schicht, dem Pergamentenhäutchen umgeben. 


Christoph Pietz

Tunki Coffee wird drittbester peruanischer Kaffee 2014

Als Repräsentant der Tunki Coffee Farmer schafft es Raul Mamani Mamani dieses Jahr auf der Expo Café Peru mit nur 0,33 Punkten Unterschied zum ersten Platz auf die dritte Position. Nach den bisherigen Siegen auf verschiedenen Wettbewerben wäre es ja auch fast schon verdächtigt geworden, hätte er dieses Jahr gewonnen ;-)
Seine Tasse erreichte 87,10 Punke nach SCAA. Wir gratulieren für dieses gute Ergebnis. Seine Tunki Bohnen gibt es bald bei Kaffee Siddhartha als peruanischen Kopi Luwak, verdaut und ausgeschieden durch seine sechs frei lebenden Uchuniaris.

X. Nationaler Wettbewerb für Spezialitätenkaffees in Peru

Der zehnte nationale Verkostungswettbewerb von Spezialitätenkaffees auf der Kaffee Expo Peru steht bevor. Es wurden insgesamt 104 Kaffeemuster eingereicht. Von den zehn durch die Kooperative CECOVASA abgegebenen Mustern (Micro Lots) haben es neun in das große Finale geschafft. Die Qualität unserer Partner spricht wiedermal für sich. Die Ergebnisse über die drei Sieger werden am 19. Oktober 2014 auf der Messe in Lima bekannt gegeben. Wir sind gespannt und wünschen den Kleinfarmern aus Puno viel Erfolg. 

Buchempfehlung: "Connecting Worlds: The Coffee Trail"

Der niederländische Fotograf Olaf Hammelburg verbrachte zwei Jahre im Anbaugebiet von Tunki Biokaffee und dokumentierte den Weg des Kaffees von der Handernte, Vollwaschung, Sonnentrocknung und Aufbereitung, über den abenteuerlichen Transport entlang von tiefen und gefährlichen Hängen sowie Bergspitzen der Anden bis hinunter in den Hafen der Hauptstadt Lima, den Export und Import, bis hin zur Röstung, dem Aufbrühen und der fertigen Tasse Kaffee. Auch dokumentierte er in den isolierten peruanischen Andenhöhen den Segen des Kaffees durch einen Shamanen und das Pachamama Ritual, in dem der Muttererde durch die Kleinfarmer - Quechuas und Aymaras (Vorfahren der Inka) - symbolisch zurück gegeben wird, was sie von ihr bekommen. Nach diesem Buch bekommt Ihr Kaffee ein Gesicht und der Genuss einer Tasse wird zum neuen Erlebnis.

Buch bestellen

10. regionaler Verkostungswettbewerb von CECOVASA

Seit 10 Jahren veranstaltet CECOVASA ein internes Cupping. Ziel ist es herauszufinden, welche Farmer an kommenden nationalen und internationalen Wettbewerben teilnehmen werden. Der Sieger des letzten Wettbewerbes auf der Kaffee Expo Peru 2013, Raul Mamani Mamani, den wir im Juni 2014 vor Ort besuchten, erreicht auch dieses Jahr die höchste Punktzahl. Wir werden dieses Jahr zum ersten Mal Kopi Luwak Schleichkatzenkaffee aus diesen Bohnen anbieten.

Roja/Kaffeerost, der Pilz befällt auch die Tunkiplantagen

Liebe Kaffeefreunde,


gegenwärtig vollzieht sich die Ernte in Peru auf Hochtouren. Leider hat sich dort ebenfalls der Pilz, auch Kaffeerost oder Roja genannt, ausgewirkt. So fallen die Ernteerträge in den tiefer gelegenen Gebieten bis zu 70 %, in den Höhenlagen bis zu 20 % geringer aus als im Vorjahr. Es hat sich gezeigt, dass die Kaffeepflanzen mit ausreichender Versorgung durch organische Düngemittel weniger bzw. gar nicht vom Pilzbefall betroffen sind. 

Das Bild haben wir im Juni vor Ort in Peru auf der Farm von Martin Quispe Guevara, eines unserer Micro Lot Lieferanten geschossen. Es zeigt eine vom Roja befallene Kaffeepflanze. Es werden die Blätter angegriffen, was sich durch die gelben, dann rostig farbenen Flecken zeigt. Die Blätter fallen irgendwann ab, ein Aufbau organischer Substanz durch Photosynthese wird dann nicht mehr möglich, ein weiteres Wachstum bleibt aus. Zudem sind die bis dahin gewachsenen Kaffeekirschen stärker der Sonne ausgesetzt. Diese müssen schnellstens geerntet werden.

 

Die weltweiten Einbußen hinsichtlich der Erntemengen machen sich mit gestiegenen Preisen auch auf dem Markt bemerkbar. Schlimmer trifft es allerdings die Farmer, die teilweise um ihre Existenz fürchten müssen. Die höheren Preise werden die fehlenden Mengen mancher Farmer nicht kompensieren können. Allerdings hat die peruanische Regierung das Problem (an)erkannt und unterstützt sie finanziell. In so fern sind die Aussichten diesbezüglich nicht so schlecht.

Auf zum Kaffeecampus 2014

Auch dieses Jahr sind wir wirder auf dem Kaffeecampus vertreten. Schauen Sie bei uns vorbei und verkosten Sie verschiedene Lots unseres Tunki Biokaffees. Rösten Sie live, Testen Sie, Lernen Sie (kennen) und feiern Sie mit uns! Neben zahlreichen interessanten Ausstellern und einem noch umfangreicheren Workshop- und Vortragsangebot wartet auch ein intensiver Kampf um die Deutsche Baristakrone auf Sie. Der Kaffee Campus ist in diesem Jahr auch wieder Heimat der Kaffeeolympiade.

Fotoalbum: Neue Expeditionen, großartige Erlebnisse - Vor Ort in Peru bei CECOVASA und Tunki Biokaffee 2014

Tunki Bohnen durch den Magen frei lebender Schleichkatzen. Diesen Tunki Kopi Luwak können Sie ab Herbst/Winter 2014 erwerben. Schauen Sie sich im folgenden Album unseren Besuch des Farmers Raul Mamani und seiner Familie im Andental Tunkimayo an. Seine sechs Tierchen werden gerufen, nach einer Weile kommen sie und gehen mit auf die Plantagen, um reife Kaffeekirschen zu fressen. Nach einer halben Stunde werden die unverdauten Kaffeebohnen ausgeschieden und von der Famile eingesammelt.

Fotoalbum: Vier Tage und drei Nächte mit einer großartigen Familie - Vor Ort in Peru bei CECOVASA und Tunki Biokaffee 2014

Besuch von Nicolas Viamonte auf der Finca San Santiago im Andental Tunkimayo. Vier Tage und drei Nächte verbrachte ich bei der Familie und erlebte die Handernte, Quellwasserwaschung und Sonnentrocknung von Tunki Kaffeebohnen. Auch flogen Tunki-Vögel (Felsenhähne) des öfteren über uns. Der Parzellenkaffee (Ernte 2013) liegt für Sie in Hamburg.

Fotoalbum: Ein unvergesslicher Besuch einer schönen Kaffeefarm mit einem wütenden Hund - Vor Ort in Peru bei CECOVASA und Tunki Biokaffee 2014

Zweitägiger Besuch des Farmers Martin Quispe und seiner Familie im Andental Inambari. Vor seinem Hund musste ich mich hüten. Den Prozess Handernte - Quellwasserwaschung - Sonnentrocknung zu erleben war unfassbar spannend. Schauen Sie sich die Impressionen an. Auch diesen Tunki Micro Lot (Ernte 2013) können Sie ab Hamburg beziehen.

Kein Strom, kein Internet, dafür Tunki Bohnen und Tunki Vögel

Zurück aus Tunkimayo vom Besuch einiger Tunki Biokaffee Farmer. Die Bilder sprechen für sich, deshalb halten wir uns kurz mit Worten. Es waren vier gastfreundliche, von der modernen Welt abgeschottene Tage und drei Nächte auf der Farm San Santiago des Farmers Nicolas Viamonte Quispe und seiner Familie.

Broschüre ab sofort zum Download verfügbar

Woher kommt Tunki Biokaffee und was macht ihn besonders? Wer sind die Farmer dieses Spezialitätenkaffees und wie sind sie organisiert? Wie wird der Kaffee angebaut und aufbereitet? Wie gestalten sich die fairen Handelspreise? Welche Geschichte gibt es zu erzählen? Was macht die Kaffee Siddhartha GmbH besonders und wer steckt dahinter?

Dies und mehr erfahren Sie ab sofort in unserer neuen Broschüre, anschaulich dokumentiert und mit Bildern gestützt. Viel Spaß beim lesen.

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Broschüre Siddharthas Tunki Biokaffee.pd
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Farmer-Fortbildungsprogramm "Menschliche Qualität"

Aktuell nehmen die Kleinfarmer von CECOVASA und Produzenten von Tunki Biokaffee am weiteren Qualitäts-Fortbildungsprogramm teil. Diese Art von Programmen hat es möglich gemacht, die Farmer aus Peru zu den heute besten Kaffeeproduzenten dieser Erde zu entwickeln. Es wurden damals die richtigen Entscheidungen hinsichtlich strategischer Ausrichtung getroffen und die Bereitschaft einzelner Kleinfarmer zur aktiven Partizipation führte schließlich zum Erfolg. Denn es wurden Kaffees geerntet, die national und international von Experten mit besten Noten ausgezeichnet wurden und werden.

Zur qualitativen und nachhaltigen Entwicklung gehören neben höchsten Qualitätseigenschaften der Kaffees vor allem auch die Rahmenbedingungen, unter welchen diese Produziert werden. Ökologischer Anbau und gerechter Handel sind ebenfalls längst etabliert und die Familien aus Peru/Puno konnten ihre Einkommen massiv steigern. Einnahmen der Kooperative CECOVASA werden beispielsweise in Einrichtungen wie Schulen für die Kinder aus der Region oder Anlagen zur Kaffeeverarbeitung und Infrastrukturmaßnahmen in Dörfern investiert.

Es erfolgen aber auch Fortbildungsmaßnahmen, die weniger mit dem Produkt Kaffee an sich zu tun haben, sondern sich einzig und allein der Zufriedenheit und menschlicher nachhaltiger Entwicklung widmen. So ist das gegenwertige Thema des Fortbildungsprogramms von CECOVASA „Menschliche Qualität“. Dabei beziehen sich die Diskussionen auf Werte wie „Ordnung, Disziplin und Demokratie, Respekt von Meinungsfreiheit, Aktivität und freiwillige Hilfsbereitschaft, die Praxis von menschlichen Werten sowie die Liebe“ mit dem Ziel einer funktionierenden Gemeinschaft.

Feel the Tunki Coffee - Portraitvideo

Tunki Biokaffee, Ernte 2013 eingetroffen

Unsere Spezialitätenkaffees aus dem ökologischen Landbau und fairem Handel sind planmäßig am Samstag, 23. November 2013, in Hamburg eingetroffen. Tunki Lot und Tunki Micro Lots (GrainPro) der Ernte 2013 lagern bei Schwarze & Consort. GmbH. Ab sofort sind unsere Rohkaffees über die CTS Coffee Trading Stehl GmbH zu erhalten. Mit Thomas Stehl haben wir damit einen Ihnen bekannten und kompetenten Kaffeespezialisten als Vertriebspartner an unserer Seite. Hierdurch werden unsere Rohkaffees einer weiteren Qualitätskontrolle unterzogen. Außerdem ist es Ihnen hierdurch möglich, neben unseren Rohkaffees auch auf weitere Kaffeespezialitäten zurück zu greifen und dadurch Kosten – etwa für Transport – zu reduzieren. Weiterhin stehen wir Ihnen trotzdem für alle Angelegenheiten sehr gerne zur Verfügung.

Tunki Biokaffee ist bester peruanischer Kaffee 2013

Tunki wurde am vergangenen Sonntag auf der Kaffee Expo Peru 2013 erneut zum besten nationalen Kaffee gekürt. Benjamín Peralta Surco erreichte mit seinem Parzellenkaffee 89,75 Punkte. Damit ist Tunki zum sechsten Mal der beste Kaffee Perus! Auch der dritte Platz wurde an einen Kaffeeproduzenten der Tunki angehörenden Kooperative CECOVASA verliehen. Wir sagen herzlichen Glückwunsch an die kleinen Farmer, die sich durch Selbstorganisation und dem Streben nach höchster Qualität zu den besten Kaffeeproduzenten der Welt entwickelt haben.

Kaffee Campus 2013

Vom 17.-19.09.2013 sind wir auf dem 3. Kaffee Campus der Deutschen Röstergilde in Berlin vertreten. Es gibt Neuigkeiten aus der Branche, die Möglichkeit mit Produzenten und Lieferanten zu sprechen, feinste Kaffees und neuestes Zubehör. Erfahren Sie aktuelles Fachwissen und probieren Sie spezielle Kaffees. Treten Sie selbst an Maschinen und rösten, schäumen und brühen Sie los. Außerdem das Highlight: die deutschen Barista-Meisterschaften der SCAE. Der Sieger vertritt Deutschland bei den Weltmeisterschaften. Also Termin vormerken! Viel Spaß! Hier gehts zur offiziellen Internetseite: www.kaffeecampus.de

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Kaffee Siddhartha GmbH

Werderstraße 46

DE-66117 Saarbrücken

Mobil: +49 (0) 176 32 859 222

E-Mail: support(at)kaffee-sid.com

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Husbargen 24

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Fax: +49 (0) 40 65 794 804

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